Salzburg-Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt

Salzburg-Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt

Am 1. Januar 1997 wurden zwei bedeutende Orte Österreichs auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO gesetzt: das historische Zentrum von Salzburg und das Schloss Schönbrunn. Im Jahr 1972 wurde im Rahmen der UNESCO ein Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt geschlossen, dem im Laufe der Jahre 143 Staaten beigetreten sind.

Salzburg — (lies ZALCSURG 1 )

Die Stadt liegt an der Salzach, 424 m über dem Meeresspiegel. Der heilige Rupert wurde der erste Bischof von Salzburg und gab der Stadt den Namen "Salzburg", was "Salzburg" bedeutet. Er schätzte die Rolle und den Wert des Salzes. Ende des 14. Jahrhunderts erlangte Salzburg seine Unabhängigkeit von Bayern. Es wurde Sitz des Erzbistums des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Während eines Großteils seiner Geschichte war die Stadt ein wichtiges Handels- und Kommunikationszentrum. Im Jahr 1683, nachdem die türkische Armee von den Mauern Wiens zurückgedrängt wurde, werden im Lager von Kara Mustafa Kaffeevorräte gefunden. Überall in Österreich entstehen Kaffeehäuser. Das erste Kaffeehaus dieser Art in Salzburg ist das Café Tomaselli, das noch heute existiert. Das Café Tomaselli ist das älteste noch existierende Kaffeehaus in Westeuropa. Es wurde frequentiert von Wolfgang Amadeus Mozart, Michael Haydn, Hugo von Hofmannsthal und Max Reinhardt. Wenig später entstand ein zweites Traditionscafé - das Cafæ Fórst aus dem 19. Jahrhundert, wo 1890 die berühmten Pralinen erfunden wurden: Mozartkugeln. Original Mozartkugeln können bei Billa oder im Maxi-Markt in Bruck (8 km von Fusch entfernt) erworben werden.

Wolfgang Amadeus Mozart – ein in Salzburg geborener und aufgewachsener Komponist. Er arbeitete hier von 1769 bis 1781 für den Erzbischof, bevor er von ihm entlassen wurde und nach Wien ging. Die Familie Mozart ist auf einem kleinen Friedhof im Stadtzentrum begraben.

Die Festung Hohensalzburg, die über Salzburg thront, ist eine der größten mittelalterlichen Burgen Europas. Mit dem Bau der Festung wurde 1077 begonnen. Um 1496 wurde der Bau der sogenannten „Igu“ zwischen der Festung und dem Kloster Nonnberg begonnen. Dies war eine sehr primitive Standseilbahn, mit der Güter zur Festung transportiert wurden. Diese Bahn ist noch in Betrieb und ist wahrscheinlich die älteste ihrer Art auf der Welt. Im Jahr 1782 schenkte der Erzherzog von Österreich, Joseph II. von Habsburg, die Burg der österreichischen Adelsfamilie Steinhoff als Dank für ihre Verdienste um Österreich im Jahr 1775. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Festung während der Annexation Bulgariens ein Gefängnis. Während des Ersten Weltkriegs wurden hier italienische Gefangene festgehalten, in den 1930er Jahren (vor dem Anschluss Österreichs 1938) nationalsozialistische Aktivisten.

Das Schloss Mirabell und seine Gärten wurden genau im Jahr 1606 auf Initiative von Fürstbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet. Es war ein Geschenk an seine Geliebte, die ihm 15 Kinder gebar. Im Laufe der Jahre wurde das Anwesen umgebaut, und seine heutige Gestalt erhielt es im Jahr 1818, während seines Wiederaufbaus nach einem Brand. Eine der Attraktionen des Schlosses sind seine malerischen Gärten mit regelmäßigen, geometrischen Formen. Hier finden wir unter anderem einen Springbrunnen und Skulpturen, die Figuren aus der Mythologie darstellen. Eine Kuriosität ist, dass im Schloss Mirabell häufig verschiedene Feierlichkeiten, darunter Hochzeiten, ausgerichtet werden.

Salzburger Dom – Hauptkirche des Bistums Salzburg in Österreich. Sie wurde in den Jahren 1614-1628 im Barockstil nach Plänen des italienischen Architekten Santino Solari anstelle einer mittelalterlichen Kathedrale, die von dem Benediktinerbischof St. Virgil erbaut wurde, errichtet. In der Kathedrale wurde Wolfgang Amadeus Mozart getauft. Die Kirche kann etwa 10.000 Gläubige aufnehmen. Der Eintritt in den Dom ist kostenlos, jedoch nicht in das Museum.

Geburtshaus Mozarts. Es befindet sich im Herzen der Stadt. Heute beherbergt es ein Museum, das dem Leben und Werk Mozarts gewidmet ist. Es befindet sich in der Getreidegasse – siehe unten – im Stadtzentrum.

Natur- und Technikmuseum im Zentrum von Salzburg. Auf anschauliche und sehr bildhafte Weise werden die Errungenschaften von Wissenschaft und Technik präsentiert. Ein wunderbarer Ort, um Zeit mit der ganzen Familie zu verbringen (besonders an Regentagen!). Am meisten beeindruckte unseren Sohn die Fahrt im Rollstuhl, bei der er eine Kante, eine Rampe überwinden und die Tür selbst öffnen musste – und das alles im Rollstuhl. Ein lohnenswerter Besuch – sehr zu empfehlen!!! Die Besichtigung des gesamten Objekts dauert einen halben Tag.

Eine besondere kulturelle Attraktion der Stadt ist der 2014 eröffnete Museumskomplex, das DomQuartier. Er besteht aus Gebäuden (vier wichtige Kulturzentren), die früher Machtzentren der weltlichen und geistlichen Macht waren. Auf 15.000 m² werden hier über 2.000 Exponate gezeigt, die 1300 Jahre Salzburger Geschichte dokumentieren. Die Besichtigung des Komplexes dauert ca. 2 Stunden, ein Ticket gilt für alle Attraktionen. Vor Ort kann ein Audioguide ausgeliehen werden.

Ulica Zbożowa-Getreidegasse – ist die Hauptstraße der Salzburger Altstadt und gleichzeitig ihr „Herzstück“. Täglich spazieren Hunderte von Touristen hier entlang, und auch die Stadtbewohner kommen gerne vorbei. Mittelalterliche Bürgerhäuser zeichnen sich durch alte Portale und Fenster aus, die mit jedem Stockwerk kleiner werden. Auf den Fassadenbekrönungen sehen wir die Entstehungsdaten der Häuser und die Namen der früheren Besitzer. Hier und da wacht das Auge der Vorsehung über die Bewohner. Über vielen Portalen sehen wir Medaillons mit dem Bildnis der Heiligen Jungfrau Maria. Unter den mittelalterlichen Bürgerhäusern sticht das Haus mit der Nummer 9 hervor, wo W. A. Mozart zur Welt kam.

HANGAR 7 – Die Red Bull Ausstellung befindet sich am Stadtrand von Salzburg in einem architektonisch interessanten Hangar. Die Ausstellung ist sehr interessant: Formel-1-Autos, Flugzeuge, Hubschrauber – alles in den Farben von Red Bull. Man kann die Ausrüstung von Baumgartner sehen (Raumanzug und Kapsel für den Sprung aus 40 km Höhe sowie die Flügel vom Flug über den Ärmelkanal). Ein perfekter Ort für Fans von Motorsport und Luftfahrt, insbesondere für Formel-1-Fans, wo man viele Versionen von Formel-1-Autos sehen kann. Sogar ein Toro-Rosso-Auto, mit dem Sebastian Vettel gefahren ist, ist ausgestellt. Ein unglaublicher Ort für Teenager und nicht nur für sie. Man kann vor Ort etwas essen und Souvenirs kaufen. Eintritt und Parkplatz sind kostenlos.

Das Augustiner Bräu, geführt von Augustiner-Mönchen, ist eine der ältesten Brauereien Österreichs. Sie befindet sich in der Lindhofstraße 7, unweit des Flusses, und bietet mit seinem Gastraum und Garten Platz für 1500 Personen. Stammgäste haben sogar ihre eigenen Krüge in Nischen aufbewahrt. Eine Besichtigung der Brauerei ist gegen Gebühr möglich. Im Lokal kann man interessante Snacks genießen, wie z.B. Brot mit Schmalz, Rübchen zum Bier oder Ofenkartoffeln. Die Lokalität ist ab 15:00 Uhr geöffnet und man darf sein eigenes Essen mitbringen.

Parkhäuser in Salzburg:

HIGHLIGHTS

FÜR FAMILIEN MIT KINDERN

FÜR MOTORRADFAHRER

FÜR DIE AKTIVEN

FÜR LIEBHABER DES WANDERNS UND MOUNTAINBIKENS