
Zwei Wahnsinnspässe an einem Tag!
Unsere nächste Route führt teilweise durch italienisches Gebiet, wodurch wir ein wahres Juwel kennenlernen können – das Staller Sattel.
Die in den Hohen Tauern in den Alpen gelegene Passstraße verbindet Tirol (Österreich) und Südtirol (Italien). Die Auffahrt auf den Gipfel ist komplett asphaltiert. Aufgrund der verringerten Fahrbahnbreite ist der Verkehr wechselseitig und wird durch eine Ampel geregelt. Der Grenzstein befindet sich auf dem Gipfel, wo sich eine zweite Ampel, ein Parkplatz, ein Café und ein Souvenirladen befinden.
Der Pass ist so schmal, dass sein italienischer Teil für Wohnwagen, Busse, Lastwagen und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt ist, und Ein normales Auto hat Probleme, an einem Radfahrer vorbeizukommen. Wenn du nicht der Erste an der Ampel bist, gibt es wahrscheinlich keine Chance, ein anderes Fahrzeug zu überholen. Die Straße ist steil, asphaltiert und hat eine Steigung von 11,0% Steigung.
WICHTIGE INFORMATIONEN:
Der Passo Stalle ist von Mai bis Oktober von 5:30 bis 22:15 Uhr geöffnet. Bei schlechtem Wetter (starke Regenfälle oder Steinschlaggefahr) kann die Straße vorübergehend gesperrt bleiben. Seit geraumer Zeit ist der Treibstoff in Italien% 40 % teurer als in Österreich, deshalb empfehlen wir, die letzte Tankstelle in Österreich anzusteuern, die sich im winzigen Dorf St. Jakob in Defregen, etwa 14 km von der Grenze entfernt, befindet.
Straßenansicht Passo Stalle
Nach der Fahrt über den Passo Stalle fahren wir zurück nach Österreich und passieren das Lienz Dolomiten Massiv. Man kann sich verlocken lassen, tiefer in dieses Massiv einzudringen, oder unserem Vorschlag folgen und den Park Assling besuchen, der einen Spazierweg mit Zoo und ein tolles Restaurant bietet. Dort lohnt es sich, neue Energie zu tanken, bevor wir die Königin der Alpenstraßen, die Großglockner Hochalpenstraße, erklimmen.

Der letzte Abschnitt der Strecke ist das Sahnehäubchen – die Großglockner Hochalpenstraße, allerdings von der Südseite, da wir die Nordseite bereits auf der Nockalmstraße kennengelernt haben.
Obwohl die Route wie eine einzige erscheinen mag, wissen wir, dass der Standpunkt vom Sitzpunkt abhängt (in diesem Fall – vom Fahren aus) – der Pass vermittelt andere Eindrücke, wenn er aus einer anderen Richtung erkundet wird.
Zehn Kehren, der Aussichtspunkt am Pasterzen-Gletscher, ein Muss: Apfelstrudel mit Kaffee ... und dann die Abfahrt direkt zurück zu unserer Pension.
Perfekter Tag!








